Energiespartipps

Computer

Ein hoher Stromverbrauch im Haushalt geht häufig auf PCs zurück. Oft lässt sich aber durch kluges Handeln ein übertriebener Verbrauch vermeiden und erhöhte Stromkosten können so eingespart werden.
Beim Stromsparen hilft die Energieverwaltung. Dort kann festgelegt werden, nach welcher Zeit der Bildschirm ausgeschaltet wird. Nach längerer Nicht-Nutzung kann der Computer auch in den Ruhezustand versetzt werden, der weitaus energiesparender als der Stand-By-Modus ist.
Entgegen aller Meinungen, ein Bildschirmschoner helfe, Strom zu sparen, ist das Gegenteil der Fall: Ein aufwändiger Bildschirmschoner hat eine höhere Belastung der Rechenleistung, also einen höheren Stromverbrauch zur Folge. Darüber hinaus wird ein Bildschirmschoner bei neueren Monitoren nicht mehr benötigt.
Sollten Sie noch in Besitz eines Röhrenbildschirms sein, lohnt es sich also, über die Anschaffung eines TFT-Monitors nachzudenken, da sich auf lange Sicht Strom und Geld sparen lässt. Auch den Augen und dem Arbeitskomfort kommt ein Wechsel zu einem dünneren, höher auflösenden Bildschirm zugute.
Sollten Sie keine großen Anforderungen an einen Computer stellen, ist es möglicherweise sinnvoll, einen Laptop anzuschaffen. Dieser verbraucht etwa 70% weniger Strom als ein Desktop-PC und ist darüber hinaus platzsparender, leichter und flexibler. Um Texte und E-Mails zu schreiben und zu lesen, und das Internet zu nutzen reicht ein Notebook völlig aus.
Auch bei der Produktion bieten Laptops Vorteile: Der Anteil von Kunststoff, Glas und Edelmetallen ist bei einem feststehenden Computer weitaus höher.

Akkus

Aufladbare Akkumulatoren sind viel effizienter als Batterien und werden heute auch umweltschonend produziert. Ihre lange Lebensdauer gleicht den mit der Rohstofferzeugung verbundenen CO2 Aufwand aus. Am effektivsten arbeiten sie zwischen 15 und 30°C. Darunter, bzw. darüber verbrauchen sie mehr Strom.

Stromsparen im Winter

Die Kälte und die früh einsetzende Dunkelheit fordert eine höhere Nutzung von Strom, um die Wohn- oder Arbeitsräume zu erhellen und zu erwärmen. Der Stromverbrauch lässt sich durch den Austausch von Glühbirnen in Energiesparlampen verringern.
Diese werden zudem schneller hell und verschwenden keine Wärmeenergie, wie es bei Glühlampen der Fall ist – 90% der abgegebenen Energie ist Wärme.
Um in Herbst und Winter trockene und stickige Luft zu vermeiden, ist es wichtig, mindestens ein bis zwei Mal täglich zu lüften. Ein Austausch der Luft entsteht, wenn die Wohnung etwa 10 Minuten bei offenen Fenstern durchgelüftet wird.
Stoßlüften ist weitaus sinnvoller als gekippte Fenster, da diese nur die warme Luft herauslassen, aber wenig Frischluft in den Raum bringen. Bei geöffneten Fenstern sollte die Heizung stets abgeschaltet sein.

Kühlschrank

Der Kühlschrank sollte nicht in der prallen Sonne, neben dem Backofen oder der Heizung stehen. Kühlschrank reicht eine Temperatur von 7°, im Gefrierschrank -18° und bevor Speisen in den Kühlschrank gestellt werden ist es wichtig, sie abkühlen zu lassen, da der Kühlvorgang extrem viel Energie verbraucht.

Kochen und Backen

Wasser kocht schneller, wenn auf dem Topf der passende Deckel liegt. Will man Salz in das Wasser streuen, ist es sinnvoll zu warten, bis es kocht, da sonst der Kochvorgang verlängert wird. Gemüse dünstet man am besten in einem großflächigen Topf mit wenig Wasser. Die Vitamine werden so erhalten und es wird am wenigsten Energie verbraucht. Die Größe der Herdplatte immer an den Kochtopf anpassen.

Elektroherde sind sparsamer als Gasherde und mit Umluft verbraucht der Ofen noch etwa 30% weniger Energie als ohne, vorausgesetzt, die Backofentür ist aus einem besonders hitzebeständigen Material, denn nur so kann sie perfekt isolieren.

Den Ofen vorzuheizen ist mit den aktuellen Öfen nicht mehr notwendig und eine veraltete Methode. Die benötigte Energie wird heutzutage sehr schnell erreicht und lange gespeichert, der Ofen kann die Wärme in der Regel noch bis zu 10 Minuten halten, kann also früher abgeschaltet werden.

Die Mikrowelle ist, entgegen der meisten Meinungen ein Energiefresser, da sie nur die Hälfte der verbrauchten Energie in den Innenraum abgibt und sich deshalb nur für kleinere Aufwärmvorgänge eignet.

Geschirrspüler

Das Spülen von Geschirr per Hand verbraucht, vor allem in Haushalten mit Durchlauferhitzer, weitaus mehr Strom als ein Geschirrspüler. Auch das Vorspülen von grobem Dreck den Energieverbrauch steigt und durch ein stärkeres Spülprogramm ersetzt werden kann. Bei nur leicht verschmutztem Geschirr reicht der Energiesparmodus, den jede neuere Spülmaschine  hat, vollkommen aus. Um eine effektivere Arbeitsleistung zu ermöglichen, sollte die Spülmaschine auf den Härtegrades des Leitungswassers abgestimmt werden sein. Die Härte erfährt man beim öffentlichen Versorger und oft sogar beim Hausmeister.

Waschmaschine

Am sparsamsten arbeitet die Waschmaschine, wenn sie komplett gefüllt ist, der Eco-Waschgang eingestellt wurde und die niedrigste Temperatur ausgewählt wurde.

Ein zusätzliches Schleudern macht Sinn, wenn die Wäsche anschließend in den Trockner kommt.

Wäschetrockner

Da ein Trockner einen hohen Stromverbrauch hat, sollte man möglichst auf ihn verzichten und die Wäsche zum Trocknen aufhängen.

Vor dem Trockenvorgang die Wäsche in der Waschmaschine schleudern und den Trockner immer komplett füllen. Die Wäsche muss nicht knochentrocken werden. Das Programm “bügelfeucht” zum Bügeln nutzen und auch sonst ist es effektiver, die Wäsche grob anzutrocknen und dann kurz aufzuhängen. Dann ist die Wäsche auch viel weicher. Nach jedem Trockenvorgang ist es wichtig, den Wasserbehälter (Kondenstrockner) zu leeren und den Luftfilter (Ablufttrockner) zu säubern, das erleichtert Ihnen Arbeit und spart so Strom. Ablufttrockner sind in der Regel sparsamer als Kondenstrockner.

Durchlauferhitzer

Bei einer regelmäßigen Entkalkung arbeitet der Durchlauferhitzer am besten, wenn er auf 50°C eingestellt ist. Bei Erhitzern ohne Temperaturanzeige ist das meist die Mitte.

Warmwasserspeicher

Boiler erzeugen heißes Wasser und haben einen integrierten Wasserspeicher. Eine Zeitschaltuhr schaltet nachts das warme Wasser ab und sorgt für eine Ersparnis von über zwanzig Euro pro Jahr.

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